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  History - Commodore


Commodore VC 20Commodore 64
Commodore AmigaCommodore Amiga CD32


Allgemein

Der in Polen geborene Commodore Gründer Jack Tramiel kam im 2. Weltkrieg für 6 Jahre in ein Konzentrationslager da er jüdischer Abstammung war. Nachdem er die 6 Jahre überlebt hatte wanderte er in die USA aus. Zunächst ging er zur Berufsarme. Unter anderem reparierte er dort alte Schreibmaschinen, das führte dazu das er, nachdem er im Jahre 1950 einen kleinen Laden in Ney York eröffnete, für eine Firma in Toronto (Kanada) Schreibmaschinen baute.

1958 zog er dann nach Kanada und gründete seine eigene Firma für Schreibmaschinen. Allerdings war das noch nicht Commodore. Seine zweite Firma gründete er erst nachdem er mit seiner ersten Firma recht gute Geschäfte durch die neuartigen so genannten Addiermaschinen gemacht hatte.

Im Jahre 1962 geht Commodore an die Börse. Ende der 60er Jahre geht es jedoch bergab mit dem Addiermaschinen da Japanische Hersteller diese viel billiger produzierten und demnach auch günstiger verkaufen konnten. Nun kam eine neue Welle der elektronischen Taschenrechner. Die Idee hatte Jack Tramiel aus einer Japanreise mitgebracht. So kam dann im Jahre 1969 der erste amerikanische Taschenrechner auf den Markt der trotz des hohen Preises von 200€ guten Absatz fand.

Der Erfolg hielt aber nicht lange. Schon bald produzierten Firmen wie Sinclair oder Texas Instruments ebenfalls elektronische Taschenrechner die um einiges günstiger waren. Im Jahre 1976 wechselte Commodore in den Computerbereich und brachten den Bürorechner PET auf den Markt.




Commodore VC 20    


Jahr1981
CPU
Typ:6502
Takt:1 MHz
Speicher
ROM:20 K
RAM:3,5 K
Erweiterbar:16 K
Grafik
Coprozessor:VIC-1
minimale Auflösung:88x184
maximale Auflösung:176x184
Farben:16
Sprites:-
Sound
Chip:VIC-1
Kanäle:3
Der VC 20 ist im Vergleich zu Atari und Apple der günstigste Mitbewerber am Computermarkt. Der VC 20 besteht eigentlich nur aus einer Hauptplatine mit dem Keyboard und wird an den Fernseher angeschlossen. Durch die Zuverlässigkeit und guten Erweiterungsmöglichkeiten ist der VC 20 bis ca. 1984 recht erfolgreich. Er kam ebenfalls in Japan und Europa raus. Bis zur Ablösung durch den C64 wurden ca. 2 Millionen Geräte verkauft.
Biathlon
Chariot Race
Hektik
Hero




Commodore 64    


Jahr1982
CPU
Typ:6510
Takt:1 MHz
Speicher
ROM:20 K
RAM:64 K
Erweiterbar:16 K
Grafik
Coprozessor:MOS 6569
minimale Auflösung:160x200
mittlere Auflösung:320x256
maximale Auflösung:320x200
Farben:16
Sprites:8
Sound
Chip:MOS 6581 (SID)
Kanäle:3
Der Heimcomputer schlechthin dürfte jedem ein Begriff sein. Anfangs wurde er von Atari und Apple Anhängern aufgrund seine durchschnittlichen Hardware belächelt. Allerdings hat der C64 statt eine starken CPU einen guten Sound- und Grafikchip die natürlich vor allem für Spiele gedacht waren. Bald wenden sich mehr und mehr Spielfirmen wie z.B. Sierra oder Electronic Arts dem C64 zu da er mehr Möglichkeiten der Spielprogrammierung, als andere derzeit am Markt befindlichen Systeme, bot.

Durch die leichte Programmierbarkeit gab es auch viele Hobbyprogrammierer die Programme oder Spiele für den C64 entwickelten. Die Vorherrschaft dieses Systems mit weltweit 20 Millionen verkauften Einheiten wurde erst durch IBM Anfang der 90er abgelöst.



Variationen

  • (1982)
  • C64
    Die Grundversion des C64.
  • (1984)
  • C64 SX
    Die Tragbare Variante vom C64. Der Deckel davon ist eine Tastatur, hat Diskettenlaufwerk, 2 Joystick Anschlüsse und Modulschacht.
  • (1985)
  • C128
    Leistungsstärkerer C64 mit z.B. verbesserten BASIC. Ebenfalls noch in der 128d (Desktop) Variante verfügbar.
  • (1986)
  • C64 II
    Der direkte C64 Nachfolger. Allerdings nur mit flacheren Gehäuse. Man kann wahlweise auch GEOS als Betriebsystem nehmen.
  • (1987)
  • C64 G
    Für den Verbraucher nicht unbedingt notwendig da nur intern Änderungen vorgenommen wurden wie z.B. kleinere Platinen.
  • (1990)
  • C64 GS
    Dies ist die Variante ohne Tastatur und ohne Schnittstellen. Sozusagen die Konsolenvariante.
  • (19XX)
  • C64 DX
    Diese Variation ist nur ein Prototyp und ist nie wirklich erschienen. Es gab davon zwischen 50 und 1000 Stück.
    Aquaracer
    Donkey Kong
    Pogo Joe
    R-Type




    Commodore Amiga    


    Jahr1985
    Bautyp
    Typ:Amiga 1000
    CPU
    Typ:MC 68000
    Takt:7,2 MHz
    Speicher
    ROM:Kickstart
    RAM:256 K
    Erweiterbar:1 M
    Grafik
    Coprozessor:Agnus & Denise
    minimale Auflösung:320x256
    maximale Auflösung:640x512
    Farben:4096
    Sprites:8
    Sound
    Chip:Paula
    Kanäle:4
    Sonstiges
    Betriebssystem:AmigaDOS
    GUI:Workbench
    Der Amiga ist eine der beliebtesten Spielgeräte in den 80er Jahren. Er setzt sich im Jahre 1987 vom Atari ST ab und immer mehr Spielfirmen unterstützen den Amiga. In diesem Jahr kam auch die etwas abgespeckte Variante vom Amiga 1000, der Amiga 500 heraus welcher das erfolgreichste Modell ist.

    Spiele wie Lemmings, das Rennspiel Lotus 2 oder Populous sind Meisterwerke der damaligen Generation. Anfang der 90er Jahre musste sich der Amiga allerdings IBM, Nintendo und Sega geschlagen geben. Am 24.4.1994 ist dass das endgültige aus für Amiga. Später wurde er vom Computer Hersteller Escom aufgekauft. Jedoch hielt dies nicht lange und 1997 landete Amiga bei Gateway als Software Hersteller.



    Variationen

  • (1985)
  • Amiga 1000
    Die Grundversion des Amigas
  • (1987)
  • Amiga 500
    Die erfolgreichste Variante mit Tastatur und Diskettenlaufwerk in einem Gehäuse.
  • (1987)
  • Amiga 2000
    Leistungsstarker Amiga mit 1MB RAM und vielen Steckplätzen. Es gibt von diesem Typ drei Untertypen den 2000 A, B und C. Die A Variante wurde in Braunschweig - Deutschland entwickelt.
  • (1990)
  • Amiga 3000
    Die 32 Bit Variante. Wird u.a. auch in einem Towergehäuse ausgeliefert und ist mit 2MB RAM und stärkerer CPU nochmals besser als sein 2000 Vorgänger.
  • (1990)
  • Amiga CDTV
    Versuch den Amiga in eine Konsole zu verwandeln. Durch ein externes Diskettenlaufwerk kann man neben CD-ROM Spielen auch Diskettenspiele spielen.
  • (1992)
  • Amiga 600
    Diese Variante hat eine zusätzliche PCMCIA Schnittstelle. Allergings fehlt der numerische Zahlenblock auf der Tastatur.
  • (1992)
  • Amiga 4000
    Durch den AGA Chipsatz können bei dieser Variante 256 Farben aus gesamt 16,7 Millionen Farben gleichzeitig dargestellt werden.
  • (1992)
  • Amiga 1200
    Etwas abgespeckter 4000er Amiga.
    Cabal
    Indianapolis 500
    Turrican
    Lotus 2




    Commodore Amiga CD32    


    Jahr1993
    CPU
    Typ:MC 68EC020
    Takt:13,3 MHz
    Speicher
    RAM:2 MB
    Video RAM:-
    Grafik
    Chip:Tom
    Auflösung:320x200, 1280x400
    Farben:16,7 Mio.
    Farbtiefe:24 Bit
    Sprites:Ja
    Sound
    Chip:Paula
    Kanäle:4
    Sonstiges
    CD:2x
    Controller:2
    Eigentlich ist auch das CD32 nur eine 32 Bit starke Variante des Amiga Heimcomputers. Die Konsole hat guten Sound und eine ebenfalls saubere 2D Grafikdarstellung. Ebenfalls kann man damit VideoCD und CD-I Videos abspielen.

    Allerdings konnte das CD32 nicht dem SNES, Mega Drive und der bald darauf erschienen Playstation standhalten. Bis zum Ende der Konsole gab es Rund 100 verschiede Spiele.
    Cannon Fodder
    Fighting Spirits
    James Pond 2
    Microcosm


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