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  Super Nintendo Reviews



F-Zero


Short Info

Allgemein:
Erscheinungsjahr: 1990
Entwickler: Nintendo
Publischer: Nintendo
Genre: Rennspiel
Schwierigkeitsgrad: Leicht-Schwer
Spieler: 1

Wertung:
Grafik:  84%
Sound:  88%
Steuerung:  85%
Speichermöglichkeit:  Ja (Rekorde)
Singleplayer:  78%
Multiplayer:  -



Eines der bekanntesten Franchise von Nintendo ist wohl neben Mario, Zelda und Metroid die F-Zero Reihe. Ein futuristisches Rennspiel das seine Geburt 1990 als Starttitel für das SNES feierte. Später folgte dann ein zweiter Teil der leider nur in Japan erschienen ist. Trotzdem hatte F-Zero auch in Europa Nachfolger auf dem N64, Game Cube und Gameboy Advanced.

F-Zero ist bestimmt kein normales Rennspiel statt in Ferraris oder Lamborginis durch die USA zu cruisen. rast man hier in futuristischen Racern durch Städte und Landschaften der Zukunft mit Geschwindigkeiten bis zu 500km/h um die F-Zero Meisterschaft für sich zu entscheiden.



Im Hauptmenü findet man wenn man das Spiel startet 3 Modi vor. Einmal der Grand Prix Modus in dem man in 3 verschiedenen Ligen versucht die Meisterschaft zu gewinnen. Dann den Practice Mode bei dem man auf 7 vorgegebenen Strecken üben bzw. seine Fähigkeiten Verbessern kann und ein Record Menüpunkt wo man seine gespeicherten Rekorde sehen kann. Wenn man den Grand Prix Mode startet hat man die Auwahl zwischen 4 verschiedenen Rennwagen, jeder mit verschiedenen Attributen. Und das ist wirklich verdammt gut an F-Zero, alle vier Autos steuern sich total unterschiedlich , haben unterschiedliche Höchstgeschwindigkeiten und unterschiedliche Beschleunigungen. Es ist anders als bei so vielen Rennspielen bei denen es total egal ist für welches Auto man sich entscheidet, da sie meistens eh alle gleich sind. Hat man sich für einen Wagen entschieden kann man die Liga und den Schwierigkeitsgrad auswählen. Es gibt 3 verschiedene Ligen und 3 Verschiedenen Schwierigkeitsgrade. Jede Liga (King,Wueen,Knight) hat 5 verschiedene Strecken wobei die Strecken von Runde zu Runde immer Anspruchsvoller werden.



Man startet jedes Rennen auf einer Position mit den Hauptrivalen, das sind die anderen 3 Autos die man auswählen kann. Am Anfang kommt es stark drauf an wie schnell euer Auto beschleunigt, deshalb hält der Golden Fox am Anfang auch fast immer den ersten Platz. Jede Runde bekommt man einen Boost dazu der das Auto kurzfristig viel schneller macht. Um wieviel der Boost das Auto schneller macht und wie lange er anhält , das ist wiederum auch von dem Wagen den ihr gewählt habt abhängig. Ausserdem hat jedes Auto eine Schildanzeige, solltet ihr z.b. gegen das Seitenaus fahren geht eure Schildanzeige nach unten. Das gleiche passiert auch wenn ihr einen Gegner rammt, oder auf Minen fahrt die ab und an auf manchen Strecken liegen. Auch gibts es auf manchen Strecken Jump Felder die euer Auto in die Luft katapultieren wenn ihr sie überquert. Aber aufgepasst, fliegt ihr wegen dem Jump Feld aus der Bahn raus habt ihr ein Leben verloren und dürft die Strecke neu Starten. Auf jeder Strecke gibt es einen blinkenden Abschnitt (der meistens am Start ist) durch den ihr euer Schild wieder aufladen könnt falls ihr ihn überquert.



Um ein Rennen zu bestehen müsst ihr mindesten den dritten Platz erreichen, ansonsten verliert ihr ein Leben und startet die Strecke von vorne. Jede Runde gibt es ein sogenanntes Limit das sagt welchen Platz ihr höchstens erreichen dürft um nicht auszuscheiden. So ist das nach der ersten Runde z.b. der 10te nach der 2ten, der 7 nach der 3ten, der 5te und nach der 4ten den 3te Platz den ihr braucht um weiter zu kommen. Wenn man die Liga meistert kriegt man nen Congratulation Bildschirm zu sehen. Man schaltet aber nichts frei oder so. Deshalb ists egal ob ihrs Schafft oder nicht. 1990 war das mit den Freischaltbaren Spielmodi noch nicht so bekannt oder populär. Das macht aber nichts, das Spiel motiviert durch seine einfachheit genug. Und man kann ja auch um Rekorde fahren.



Die Grafik nutzt die Mode 7 Technik des SNES aus, sie ist 3D und man sieht das Fahrzeug das man steuert von hinten. Sie ist recht schnell und hat auch keine Slowdowns oder dergleichen. Für 1990 ist sie richtig klasse, natürlich nicht mit der heutigen Rennspiele Grafik vergleichbar. Viele Sagen bei Rennspielen steht die Grafik im Vordergrund aber ich garantiere euch bei F-Zero ist es das Gameplay, trotz der wenig detaillreichen Grafik macht das Spiel heute noch Spass.Die Autos die man auswählen kann sehen schon verschieden aus, die anderen Gegner Autos sind aber alle gleich und etwas eintönig. Die Hintergrundgrafik ist Ok.

Der Sound bzw. Die Musikstücke sind wirkliche Ohrwürmer. Jede Strecke hat ihre eigene Musik und allesamt sind sie einmalig Schön. Der FX Sound ist auch gut gelungen. Wenn man explodiert gibts nen schönen lauten Knall. Irgendwie klingt alles ganz gut.

Die Steuerung ist wirklich sehr gut gelungen. Man kann die Wagen ziemlich präzise steuern. Mit "B" beschleunigt man und mit "A" setzt man den Turbo ein. Mit "L" und "R" legt man sich in die Kurven (als kleine Anmerkung: F-Zero war das erste Spiel das die L und R tasten wirklich genutzt hat). Ich bin immer wieder erstaunt wie leicht man die Wagen Steuern kann.Trotzdem lässt sich jedes Auto anders Steuern. So kann man mit schweren Autos locker in leichten Kurven auf dem Gas bleiben. Mit leichteren Geht das dann nicht mehr da die so aus der Kurve fliegen würden. Wenn man über ein Sprung Feld fährt kann man mit Oben und Unten die Sprung bzw. Fluglänge bestimmen.


Fazit:
Das Gameplay ist wirklich gut aber das Spiel hat auch so seine Macken. Zum Beispiel ist der Computer Gegner immer hinter dir. Es ist vollkommen unmöglich ihn zu überrunden oder abstand heraus zu fahren. Ein Fehler und man hat den Gegner sofort wieder am Heck. Ein 2 Spieler Modus hätte dem Game auch wirklich gut getan und mehr Spielmodi oder eine versteckte Meisterschaft wären begrüssenswert gewesen. Auch das Fehlen eines Story Modes ist wirklich Schade. Aber eigentlich braucht den ja auch keiner. Trotz alledem ist das Spiel wirklich gut gelungen. Und auch für keine Rennsport Fans ein echter Einstiegstitel weil hier mehr auf Spielspass als auf Realismus gesetzt wurde. Zum Beispiel gefallen mir Rennspiele mehr in der man nicht in jeder Kurve bremsen muss und das ist bei F-Zero genau der Fall. Die Speicherfunktion der Rekorde ist auch ganz nett da man so nach Highscores jagen kann. Der Wiederspiel-Wert ist aber relativ hoch das es einfach Spass macht sein Vehikel durch die verschiedenen Strecken zu lenken, die auch immer recht unterschiedlich sind und so für genug Abwechslung sorgen.Die gute Grafik und der Gelungene Sound runden das Spiel zu einem wirklich empfehlenswerten Rennspiel ab. Ich finde F-Zero ist wohl eines der besten Rennspiele auf dem SNES. Zwar doch noch hinter Mario Kart und Rock N Roll Racing aber auf keinem Fall schlecht. Bei Ebay kann man diese Spiel, das auch in keiner guten SNES Sammlung fehlen sollte, schon ab 3€ ergattern. Und den Preis ist es allemal Wert.

verfasst: 23.09.03


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