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Game Boy Advance Reviews
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Mario vs. Donkey Kong
| Short Info |
Allgemein:
Erscheinungsjahr: 2004
Entwickler: Nintendo
Genre: Jump'n Run
Schwierigkeitsgrad: Leicht-Schwer
Spieler: 1
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| Singleplayer: | 90% |
| Multiplayer: | - |
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Einige werden sicherlich noch Donkey Kong auf dem Game Boy von damals kennen. Das Spielprinzip ist im Großen und Ganzem gleich geblieben. Nur hat der Denkteil abgenommen und dafür der Jump'n Run Teil zugenommen. D.h. es geht nun ein bisschen mehr um Geschick als um Rätsel lösen. Da es keinen Multiplayermodus gibt, gehe ich gleich zum Einspielermodus über, genauer gesagt zur Story. In einer gerenderten Intro Sequenz (keine flüssige Animation sondern einzelne gerenderte Bilder, die es auch zwischen den Welten gibt und in den Optionen nochmal anschaubar sind) wird einem die Geschichte erklärt. Donkey Kong schaut TV, lässt sich von der Werbung berieseln und sieht einen Werbespot in dem kleine Mario Puppen angeboten werden. Von dieser Werbung wird er praktisch so in den Bann gezogen, dass er sofort zum nächsten Spielzeugladen los zieht und den kompletten Vorrat an diesen Puppen klaut und sich aus dem Staub macht. Da Mario seinem Image als Held gerecht werden muss, folgt er ihm also und versucht die Mario Puppen wiederzubringen. |
| Zunächst landet man auf einer Art Karte wie man sie auch schon von Yoshi's Island auf dem SNES kennt und wer die Grundrechenarten kann wird schnell schlussfolgern: "Ich sehe 7 Level und 6 Welten + jeweils pro Welt ein Bosskampf, spricht insgesamt 48 Level". Das hört sich doch nach wenig an, wenn man den alten Teil auf dem Game Boy zum Vergleich heranzieht, der über 100 Level bot. Doch die Angst ist unbegründet, denn nachdem man diese 6 Welten absolviert hat bekommt man einen neuen Modus - Die sogenannten Plus Level, wodurch nochmals 42 Level dazukommen. Nachdem man dann diesen Modus durchgeschafft hat, sind die Expert Level im Menü freigeschaltet, später dazu aber noch mehr. | |
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Man darf sich das Spiel nicht wie ein typisches Mario Jump'n Run vorstellen. Zum einen sind die Level sehr klein gehalten (Selten ist ein Level größer als 2 Screens), zum anderen ist auch das Gameplay ein Anderes. Im normalen Modus ist jedes Level in 2 Teile unterteilt. Im ersten Part muss man einen Schlüssel aufsuchen und mit diesem zu einer Tür marschieren. Hat man das geschafft, muss man im zweiten Teil im Level eine Mario Puppe suchen die in einer Blase eingesperrt ist. Hat man das wiederum geschafft ist ein Level beendet und man kann zum Nächsten. In jedem Level unterliegt man dem Zeitdruck. Tickt die Uhr auf Null, hat man ein Leben verloren und das Level muss neu gestartet werden. Leben verliert man ebenfalls wenn man von einem Gegner getroffen wird, aus einer hohen Höhe in die Tiefe stürzt oder in stachlige Untergründe springt.
Um sich durch das Level zu schlagen stehen Mario einige Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung. So kann man z.B. einen Handstand vollführen (wodurch man auch herabfallende Gegenstände blocken kann) und aus diesem einen Doppelsprung vollführen kann um so an höher gelegene Stellen zu kommen. Dies kann man auch mit einem Backflip (Rückwärtssalto). Außerdem kann man sich noch an Lianen und Ketten entlanghangeln und an Stangen schwingen.
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Gegner bezwingt man entweder durch einen Wurf eines anderen Gegners (die man nämlich aufnehmen und tragen kann) auf diesen oder indem man, vor allem in den Jungle Leveln, Bananen oder Kokusnüsse von den Lianen runterwirft. Die Rätsel in den Leveln beschränken sich auf Schalter umlegen. Entweder um sichtbare Blöcke unsichtbar zu machen und umgekehrt oder Schalter umlegen um Laufbänder in entgegengesetzte Richtungen laufen zu lassen. Ein etwas anderes Spielprinzip bekommt man im siebten Level einer jeden Welt geboten. Die 6 befreiten Mini Marios aus den Leveln zuvor laufen nun hinter einem her. Man kann diese also nur indirekt steuern. Das Ziel ist es diese Horde an Marios zu einer Kiste zu bringen und diese dann zu schließen. Da man wie schon gesagt die Mini Marios nicht direkt steuern kann, muss man sich einiges einfallen lassen um diese ans Ziel zu bringen. Dieser Modus bringt eine gelungene Abwechslung in das normale Schlüssel-Tür Schema. Die geretteten Marios bilden auch gleichzeitig die Lebenspunkte die man zur Verfügung hat, wenn man dann im achten Level einer Welt gegen Donkey Kong kämpft. In einem Großteil der Kämpfe muss man Donkey vier Mal mit einem Fass treffen, je nach Welt gestaltet sich das unterschiedlich schwer. |  |
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Nachdem man nun in der letzten Welt angelangt ist und dort Donkey Kong geschafft hat, kommt eine kleine Zwischensequenz und Donkey hangelt sich ein Hochhaus hoch (Klischees müssen ja erfüllt werden ;) ) und man muss dort nochmals einen Kampf gegen ihn bestehen. Nach einem Sieg werden die Plus Level freigeschaltet. Hier ändert sich das Spielprinzip ein wenig, denn man muss nun nicht mehr einen Schlüssel finden und zu einer Tür gelangen, sondern diese Level ähneln dem siebten Level der normalen Level. Nur dass man jetzt nicht von einer Horde Mini Marios verfolgt wird, sondern nur von einem einzelnen. Ansonsten ist das Spielprinzip gleich, d.h. Mini Mario per indirekter Steuerung zum Ausgang geleiten. Auch hier erfolgt am Ende jeder Welt ein Kampf gegen Donkey Kong, die sich vom Aufbau dem Leveln der normalen Welt ähneln, aber nun schwerer sind. Hat man auch hier alle Welten geschafft erscheint im Hauptmenü ein neuer Eintrag, die Expert Level. Dort erwarten einen nochmals 12 neue Level, welche aber nicht von Vornherein alle freigeschaltet sind. Man braucht für jedes Level eine bestimmte Anzahl an Sternen um dieses zu bekommen. Sterne bekommt man durch knacken der Highscore in jedem Level. D.h. man sollte möglichst alle Gegner erledigen, alle Pakete einsammeln die im Level verstreut sind und das alles noch in einer schnellen Zeit. In den Expert Leveln zieht der Schwierigkeitsgrad nochmals etwas an und dürfte in den späteren Leveln auch erfahrene Spiele noch etwas fordern.
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Fazit: Mario vs. Donkey Kong ist ein sehr gutes Spiel. Meiner Meinung nach ist es aber nicht so gut wie der Game Boy Teil damals, da es weniger Rätsel gibt. Wer so einem Gameplay auch nur ein bisschen was abgewinnen kann, sollte zugreifen. Die Spielzeit beträgt zwar nicht allzu lange (ich habe grob 8 Stunden gebraucht), aber in dieser Zeit hat man sehr viel Spaß.
verfasst: 28.05.04 |
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