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01.06.2002 | |
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Game Boy Advance Reviews
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Tony Hawk's Underground
| Short Info |
Allgemein:
Erscheinungsjahr: 2003
Entwickler: Activision
Genre: Sport
Schwierigkeitsgrad: Leicht-Schwer
Spieler: 2
| Wertung: |
| Singleplayer: | 90% |
| Multiplayer: | 85% |
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Tony Hawk, ein großer Name im Bereich des professionellen Stakteboard-Sports, ein ebenso großer Name im Funsportspiel-Genre. Im Prinzip würde man sich fragen, ob die Aufgüsse nicht langsam reichen, in Anbetracht der bisher erschienenen vier Teile, welche allesamt nur geringfügige Änderungen aufzuweisen hatten. Dies dachte sich wohl auch Activision und hat demzufolge versucht das Gameplay zu erweitern - zugegebenermaßen - so viel Möglichkeiten in der Gameplayerweiterung bietet eine Skateboardsimulation auch nicht. Aber was gibt es nun genau neues? |
Die wichtigste Neueurung ist wohl der Story Modus, welcher ein wenig Rollenspielcharakter hat. Zunächst einmal bastelt man sich seinen eigenen Skater zusammen, indem man Aussehen sowie Kleidung bestimmt und diesen einen Namen gibt. Und schon befindet man sich mit einem Skateboard bewaffnet in der Nachbarschaft des hoffnungsvollen Neulings wieder. Zunächst einmal sind die Fähigkeiten seines Skaters sehr beschränkt, man ist praktisch zu nichts fähig. Ähnlich wie in den alten Teilen gibt es einzelne Fähigkeiten wie Sprungkraft, Grind und Manuals um nur mal ein paar zu nennen. Diese können allerdings nicht durch das Erreichen von Levelzielen dazugekauft werden. Man kann die Aufgabe für das Erreichen des nächsten Fähigkeitslevels einsehen, was mit dem Steigen dessen immer schwerer zu erfüllen ist. So muss man z.B. 16 Sekunden lang einen Manual ausführen für das maximale Level. Nach Erlangen eines neuen Fähigkeitslevels bekommt man dann neue Tricks der jeweiligen Fähigkeiten gezeigt, die man auch durch Wissen der Tastenkombinationen davor hätte nicht ausführen können. Aber nun zurück zu den Leveln. |
Am Anfang eines jeden Levels hat man nur ein kleines Areal zum befahren zur Verfügung. Ich schreibe absichtlich "befahren", da man nun neuerdings auch vom Brett absteigen und die Gegend zu Fuß unsicher machen kann. So kann man sich auch schon mal Gebiete anschauen, die man noch nicht freigeschaltet hat um sich dort ein bisschen umzuschauen. Neu zu erfüllende Aufgaben erhält man von diversen Personen, die im Level rumstehen und man ansprechen kann. An den eigentlichen Aufgaben hat sich nicht viel von den alten Teilen her geändert. Immer noch ist man versucht diverse Highscores zu knacken, im Level verstreute Sachen zu finden oder gewisse Trickkombinationen auszuführen. Nach erfüllter Aufgabe erhält man frische Level oder gelangt in neue Gebiete eines Levels. Von Zeit zu Zeit schaut ein Pro-Skater euer Können an und man erhält seine Spezialtricks nach erfolgreich gelöster Aufgabe. Natürlich gibt es auch hier wieder Wettbewerbe mit anderen Skatern um eine Goldmedaille . Diese Wettbewerbe steigern euer Ansehen als Skater und bringen satte Geldpreise mit sich, die z.B. in neue Schutzkleidung oder diverse Kraftstärkende Mittel umgesetzt werden können. Was mich auch gleich zu einer, wie ich finde, unnötigen Neuerungen bringt. Erleidet man zu viele harte Stürze, wird man an den Levelstartpunkt zurückgesetzt. Durch diese zu kaufenden Powerriegel kann man mehr Stürze einstecken ohne zurückgesetzt zu werden. Nun ist die Frage ob solch ein Feature das Gameplay bereichert oder eher für Frust sorgt wenn man beispielsweise eine laufende Aufgabe neu beginnen muss, nur weil man das dritte Mail von einer Rampe gestürzt ist. Aber im Prinzip ist dies auch das Einzige was es zu bemängeln gibt, denn ist einem Mal die Steuerung in Fleisch und Blut übergegangen, kann man sich nur schwer von diesem Spiel trennen. |
Auch vom Umfang wird einem einiges geboten, denn hat man mal den Story Modus durch, kann man sich im Arcade Modus mit einem Pro-Skater in gewohnter THPS Manie, durch Erfüllen von Aufgaben, welche sich vom Story Modus differenzieren, durch die Level kämpfen. Ebenfalls hat man natürlich auch wieder die Möglichkeit im Free-Skate Modus die Level komplett ohne Druck zu erkunden. Erfreulicher Weise ist auch der 2 Spielermodus erhalten geblieben, bei dem man sich, sofern ein Linkkabel vorhanden ist, mit einem Freund duellieren kann auf der Jagt nach Highscores. |
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Grafisch hat sich im Vergleich zu den Vorgängern auf dem GBA nicht viel getan. Wozu auch? Ist doch die Grafik recht hübsch anzusehen mit ihrer, von einem Polygonskater befahrenen, Pixellandschaft. Der Fahrer ist richtig gut animiert und überzeugt mit flüssigen Animationen. Der Sound lässt auch wenig zu Wünschen übrig. Allerdings hätte man vom musikalischen her besseres erwarten können im Angesicht der 3D Kollegen, die einen exzellenten Soundtrack bieten. Man hätte also sicherlich auch den richtigen Soundtrack, wie es z.B. bei Need For Speed Underground der Fall war, auf de Modul bannen können. Stattdessen hat man eben nur ein paar nette Melodien im GBA typischen Sound. |
Fazit: Gesamt gesehen ist THUG ein tolles Spiel, dass einen nach kurzer Eingewöhnungszeit in den Bann zieht. Auch mich, der bereits alle viel Teile davor gespielt hat, kann der Titel überzeugen und seinen Reiz abgewinnen.
verfasst: 16.10.04 |
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