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  Game Boy Advance Reviews



The Legend of Zelda: The Minish Cap


Short Info

Allgemein:
Erscheinungsjahr: 2004
Entwickler: Nintendo
Genre: Action Adventure
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Spieler: 1

Wertung:
Singleplayer:  92%
Multiplayer:  -


Videoreview

» Zelda Minish Cap Video




The Legend of Zelda: The Minish Cap wurde hoch erwartet. Doch kann es seinen hohen Erwartungen gerecht werden? Schauen wir uns doch mal das wohl letzte Zelda Abenteuer in 2D genauer an.
Vaati, einer vom Volk der Minish und auf der Suche nach dem 'Force', hat Zelda versteinert, das Schwert aus der Legende zerbrochen und damit das Böse in die Welt ausgesandt. Zelda kann nur wieder zurückverwandelt werden, wenn das Schwert wieder im Urzustand ist. Man sagt, dass nur das Volk der Minish dies bewerkstelligen kann. Nur sind diese winzigen Wesen nicht für Erwachsene sichtbar, also muss der jugendliche Link die Welt wieder in Ordnung bringen und als Primäraufgabe die 4 Elemente finden damit das Schwert seine volle Kraft erlangt.



Die Besonderheit dieses Spiels ist es, dass man sich so klein wie ein Minish morphen kann und so die Welt aus einem ganz anderen Blickwinkel sieht. Das ist auch ein wesentlicher Bestandteil für die Lösung vieler Rätsel in Dungeons und der Außenwelt. Zum Beispiel muss man ein Bücherregal vervollständigen in der Bücherei. Nur als großer Link kommt man nicht an die Bücher und muss durch Mäuselöcher und ähnliches als kleiner Link um ranzukommen. Jedenfalls frischt dieses Feature das Gameplay auf, da es auch oft gebraucht wird, im Speziellen für Sidequests. Ansonsten spielt sich Minish Cap wie ein typischer Zelda Ableger. Man hat eine Außenwelt von der aus man in die insgesamt 6 Dungeons gelangt welche mehr oder weniger schwer zu erreichen sind.



So kann es gut sein, dass man erstmal einige Aufgaben auf der Oberwelt erledigen muss um an den Zielort gelangen zu können. Bei den Items ist im großen und ganzem alles gleich geblieben. Man findet verschieden farbige Rubine um sich so Bomben, Pfeile, Tränke u.a. kaufen zu können. Auch ein Großteil der Waffen kommt einem bekannt vor. So hat man auch hier wieder einen Bumerang und ein Schwert als treuer Begleiter. Erfreulicherweise hat man sich aber auch einige neue Sachen einfallen lassen die in Dungeons für neue Rätselmöglichkeiten sorgen. Zum einen wäre da der Wirbelstab mit dem man Sachen umdreht oder eine Gegenteilige Wirkung von Gegenständen hervorruft. Dann wären dann noch die Maulwurfshandschuhe mit denen man sich durch lockere Erde gräbt. Ebenfalls neu ist der magische Krug, mit dessen Hilfe man Sachen ansaugt und zu guter letzt noch der Greifenmantel mit den man Sprünge machen kann (Wobei man das Sprungfeature bereits aus Links ersten Game Boy Abenteuer kennt).



Ein Tauschhandel-Quest wie in Ocarina of Time mit den Masken gibt es nicht, jedoch sind überall im Land Glücksfragmente verstreut die man mit Menschen, Minish und Tieren vereinen kann, sofern der Tauschpartner das passende Gegenstück hat. Als Belohnung öffnet sich irgendwo im Land ein Geheimnis, wie z.B. Schatztruhen oder Geheimgänge. Außerdem lassen sich noch Muscheln finden, die man einsetzen kann um Sachen vom Spiel der Galerie zur Verfügung zu stellen wie man es schon vom Game Cube Zelda Abenteuer Wind Waker kennt. Grafisch gesehen erinnert Minish Cap auch eher an Wind Waker als an die anderen 2D Abenteuer. Besonders Explosionen und die allgemein bunter gehaltene Optik gerechtfertigen den Vergleich. Die Grafik ist wirklich hübsch anzusehen und ist sehr detailliert. Vor allem können die Übergänge in die Welt der Minish überzeugen.
Auch Soundtechnisch spielt das Spiel im gehobenen Level. Wie bei der 'A Link to the Past' (Siehe SNES Review) Neuauflage für den GBA geben Personen kurze Laute von sich wenn man sich anspricht. Musiktechnisch ist es mal wieder ein Mix von altbekannten und neuen Melodien. Was aber meiner Meinung nach keinesfalls schlecht ist, denn man fühlt sich gleich 'wie zu Hause' wenn einem das Zelda Theme oder die typische Hausmusik aus Ocarina of Time entgegenschallt.



Ein bisschen Kritik muss man über das Spiel aber doch abgeben. Zum einen muss man in Dungeons recht häufig in kurzen Zeitabständen seine Tastenbelegung der Gegenstände ändern. Aufgrund der zwei zur Belegung frei gegebenen Tasten, wovon eine eigentlich immer das Schwert ist, ist man da ziemlich eingeschränkt und leicht genervt. Die Spieldauer ist ganz ordentlich. Zwar bin ich etwa 10 Stunden dran gesessen um nur die Hauptstory ohne Sidequests durchzubekommen. Für alle Sidequests benötigt man dann noch mal ca. 10 Stunden zusätzlich. Die Rätsel ansich hat man aber zu 80% in irgendwelchen alten Zelda Teilen schon mal ähnlich gesehen.


Fazit:
Allgemein gesehen kann man das Spiel absolut empfehlen für Leute die die Zelda Reihe noch nicht über haben und dem Genre nicht komplett abgeneigt sind.

verfasst: 13.11.04


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