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  History - Sega


Sega Master SystemMega Drive/CD/32X
Sega SaturnDreamcast
Game GearSega Genesis Nomad


Allgemein

Nach dem 2. Weltkrieg wurde Japan von Alliierten besetzt. David Rosen, der Amerikanische Hersteller für Unterhaltungsgeräte, exportierte nach Asien für die dort stationierten Soldaten Musikboxen und Spielautomaten. Dies lief sehr gut und so beschloss er einen Firmensitz in Japan zu gründen mit dem Namen Sega (1954). Dieser Name ist eine Abkürzung von "Service Games". In den Nachfolgenden ca. 30 Jahren entwickelte Sega hauptsächlich Spielautomaten und waren damit erfolgreich. 1984 stieg Sega auch in den Videospielmarkt ein.

Im Jahre 1986 kam dann Segas erste Konsole auf den Markt - Das Master System. Es war, wie eigentlich bis heute jeden Sega Konsole, technisch besser als die Konsolen welche es zur gleichen Zeit gab. Nintendo dachte ihr NES würde durch das Master System gefährdet werden und versuchten so viele wie mögliche Spielhersteller an sich zu binden. Dieser Plan ging auf, so dass für Sega nicht viele Hersteller übrig blieben und sie somit die Markspitze Nintendo überlassen mussten.

Als im Jahr 1989 das Mega Drive herauskam, hoffte man auf Besserung. Und so war es auch. Diese Konsole war ein echter Konkurrent für Nintendo. Dies kam sicherlich auch durch ihre Spielfigur Sonic (1991), welche mit Nintendos Mario konkurrierte. Aber dennoch musste sich Sega mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Für diese Konsole gab es noch einige Zusätze wie Sega CD oder das 32X. Im Jahre 1995 kam der Sega Saturn raus. Dieser verlor aber ganz klar gegen Sonys Playstation die sich zu stark auf den Markt implementiert hatte. Auch die die Nachfolgekonsole Dreamcast (1999) konnte nicht mehr viel retten. Nach diesen 2 Fehlschlägen zog sich Sega 2001 vom Hardware Markt zurück und produziert ausschließlich nur noch Software.




Master System    


Jahr1987


CPU
Typ:Z80A
Takt:3,58 MHz
Speicher
RAM:8 K
Video RAM:16 K
Modulgröße:256 K
Grafik
Chip:-
Auflösung:256x192
Farben:16 aus 64
Sprites:64
Sound
Chip:TI SN76489
Kanäle:3 + 1
Als 1986 das Master System raus kam war es als eine erstzunehmende Konkurrenz zu Nintendos 8biter NES gedacht. Dies war eigentlich auch so in Europa, Australien und Brasilien. Aber nicht in den USA, welche ein großer Markt für Videospiele ist. Dazu kam es, weil Nintendo die Software Hersteller an sich gebunden hat und für Sega nur noch wenige blieben. Nintendo hatte 90% Marktanteil und die einzigen die noch für Sega produzierten waren Activision und Parker.

1987 verkaufte Sega die Rechte an dem Master System an Tonka. Diese sollten für eine bessere Vermarktung sorgen, welches aber letztendlich nicht der Fall gewesen ist. So kaufte sich Sega wieder die Rechte zurück und brachte das Sega Master System III raus. Dieses war günztiger zu produzieren, wegen der kleineren Card Slots.

Auch als sich die Regierung einschaltete wegen der an Nintendo gebundenen Firmen brachte dies Sega nicht mehr viel, da die Firmen laut Vertrag noch 4 Jahre an Nintendo gebunden waren. Also blieb das SMS in den USA ein Flopp, aber in den oben geschilderten Ländern ein einigermaßen guter Erfolg.
Alex The Kid
Daffy Duck in Hollywood
Flinstones
Kung Fu Kid




Mega Drive    


Jahr1988


Jahr1991


Jahr1994
CPU
Typ:MC 68000
Takt:7,6 MHz
Speicher
RAM:64 K
Video RAM:64 K
Modulgröße:4 M
Grafik
Chip:-
Auflösung:256x244, 320x244
Farben:64 aus 512
Sprites:80
Sound
Chip:YM2612
Kanäle:10
Mega Drive
Das Mega Drive war die erste richtige 16 Bit Konsole und hatte eine gute Geschwindigkeit im Vergleich zum Super Nintendo und anderen zu der Zeit verfügbaren Konsolen. So vertrieb es die PC Engine vom Markt und Kämpfte um den ersten Platz im Konsolen Markt mit dem SNES.


Sega CD
Das "Sega CD" bot etwas mehr Prozessor Leistung und Ram und ein paar neue Effekte gegenüber dem orginalen Mega Drive.

Aber es kamen nur wenige Spiele raus die das neue Medium "CD" auch nutzen. Es gab mehr aufpolierte Spiel-Versionen die vom Mega Drive konvertiert wurden.


32X
Dieses Gerät, welches man in den Cartridge Slot des Mega Drives steckt, wandelte die Konsole in ein 32 Bit System um. Man hätte sicher einiges aus dem Gerät rausholen können für damalige Verhältnisse. Aber es hat sich schlecht verkauft.
Sonic 3 (MD)
Ecco The Dolphon (CD)
Kolibri (32X)
Virtua Fighter (32X)




Sega Saturn    


Jahr1994
CPU
Typ:2 Hitachi SH2
Architektur:32 Bit
Takt:28,6 MHz
Speicher
Arbeits RAM:2 M
Video RAM:1,5 M
Sound RAM:512 K
Grafik
Auflösung:320x224
Farben:16,7 Mio.
Farbtiefe:24 Bit
Sound
Chip:SCSP, 68EC000
Kanäle:32 PCM und FM
Als der Sega Saturn im Jahre 1995 fast zeitgleich mit der PSX raus kam, verkaufte sich der Saturn am Anfang noch besser als die Playstation. Weil vielen der Name Sega noch vom Mega Drive bekannt war, aber Sony auf den Videospiel Markt noch nicht implementiert war.

Jedoch musste der Saturn schnell die Führung abgeben, da die PSX mehr Spiele produzierte und eine bessere Technik besaß.
Virtua Fighter 2
King Of Fighters 97
Radiant Silbergun
X-Man Vs. Street Fighter




Dreamcast    


Jahr1998
CPU
CPU:Hitachi
Typ:SH-4
Takt:200 MHz
Grafikpr.
Hersteller:NEC Videologic
Bez.:PowerVR2
Takt:100 MHz
Speicher
Gesamt:26 M
Typ:SD-RAM
Speichertakt:100 MHz
Grafik
Auflösung:640x480
Pixel:32 Bit
Pixel/Sec:0,2 GPixel
Sound
Kanäle:64 ADPCM
Raumklang:Dolby Surround
Prozessor:Yamaha AICA
Die Dreamcast war der letzte Versuch von Sega nochmals in das Konsolen Geschäft einzusteigen. Gute Vorraussetzungen bot die Dreamcast ja. Qualitativ hochwertige Spiele, Grafik und Zubehör. Aber Sonys Konsolen waren einfach zu stark verbreitet und Sega betrieb ein zu schlechtes Marketing. Ein besonderes Goodie ist die VMS. Das ist eine Memorycard, welche in den Controller gesteckt wird, und ein eigenes Display und Buttons hat. Mit manchen Spielen konnte man dann z.B. auch ein Minispiel draufladen was man spielen konnte.
Resident Evil
Sonic Adventure
Soul Calibur
Virtual Tennis




Game Gear    


Jahr1990
CPU
Typ:Z80A
Architektur:8 Bit
Takt:3,6 MHz
Speicher
RAM:8 K
VRAM:16 K
Grafik
Auflösung:146x160
Farben:32 aus 4096
Sprites:64
Sound
Kanäle:3 PSG + 1 Noise
Sonstiges
Spiel Größe:8 MB
Gehäuse:210x113x38
Gewicht:380g
Bildschirm:6,6x4,9
Von der Technik her ist der Game Gear gleich zu setzen mit dem Master System. Mit einem Adapter war es auch möglich SMS Module auf dem Game Gear zu zocken. Aber Handhelds mit so einer Technik waren zu der damaligen Zeit einfach noch nicht Reif genug, zu groß und hatten zu großen Stromverbrauch. So verkaufte sich der Game Gear eher mittelmäßig.
Earthworm Jim
Formula 1
Mortal Kombat
Sonic The Hedgehog




Sega Genesis Nomad    


Jahr1995
CPU
Typ:MC 68000
Takt:7,6 MHz
Speicher
RAM:64 K
Video RAM:64 K
Modulgröße:4 M
Grafik
Chip:-
Auflösung:256x244, 320x244
Farben:64 aus 512
Sprites:80
Sound
Chip:YM2612
Kanäle:10
Dieser Handheld war eigentlich 1:1 ein Mega Drive. Man konnte die selben Cartridges vom Mega Drive auch für den Nomad benutzen. Es wurden keine speziellen Games dafür hergestellt. Die Idee war zwar ganz nett, aber in der praktischen Anwendung unmöglich, da man mit 6 Batterien lediglich 3 Stunden spielen konnte. Dieses Gerät wurde nur in den USA verkauft.
Junglebuch
Road Rash 3
X-Men
Desert Strike


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